ARTDENT ZAHNKLINIK

Zahnpasta mit oder ohne Fluorid? Für welche soll ich mich entscheiden?

Karies und derer Folge: der Zahn mit Loch

Mit der wachsenden Popularität von sozialen Medien hört man von Influencern auf Facebook, Instagram oder TikTok immer wieder in sponsorierten Posts über Nachteile von Fluoriden, die jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehren. Gleichzeitig werben sie für ihre verschiedenen fluoridfreien Produkte. Ist Fluorid wirklich schädlich, und sind wir im Zeitalter der alternativen Zahnpflege angekommen? Oder machen wir uns überflüssige Sorgen? Ist vielleicht gerade das Umgehen von Fluoriden schädlich?

In diesem wissenschaftlich fundierten Artikel helfen wir Ihnen mit fachspezifischen Fakten, die richtige Zahnpasta auszuwählen, um so lange wie möglich gesunde Zähne zu haben.

Was ist Fluorid und warum ist es in der Zahnpasta?

Fluorid ist ein in der Natur vorkommender Mineralstoff, der sehr wichtig für die Gesunderhaltung der Zähne ist.  Fluorid befindet sich im Wasser, in der Erde, in Pflanzen, in verschiedenen Lebensmitteln und natürlich in vielen Zahnpasten. 

Wenn wir Zahnpasta mit Fluorid verwenden, gelangt dieser Mineralstoff in den Zahnschmelz, härtet ihn und schützt die Zahnoberfläche. Das wiederum schützt die Zähne vor Kariesbefall und vermindert die Empfindlichkeit der Zähne gegenüber Säuren und hemmt das Wachstum der Bakterien.

Fluorid unterstützt den Knochenaufbau und trägt zur Wiederherstellung von beschädigtem Zahnschmelz bei.

Zahnpasta mit oder ohne Fluorid? Für welche soll ich mich entscheiden?

Was aber bewirkt das Fluorid in der Mundhöhle?

Karies wird durch Zahnbelag verursacht, der sich auf der Zahnoberfläche der Zähne bildet. Zahnbelag enthält Bakterien und produziert Säuren, die den Zahnschmelz zersetzen. Speichel neutralisiert die Säuren und ersetzt verlorengegangenes Kalzium und Phosphat zur Stärkung der Zähne. Hier kommt das Fluorid ins Spiel, das  in die Zähne eingebaut wird und dabei hilft, Kalzium und Phosphat zu binden und somit den stärkenden Aufbau der Zähne fördert. Gleichzeitig beugt es dem Mineralstoffmangel, d.h. der Demineralisation der Zähne vor .

Wenn wir regelmäßig süße Speisen  oder Getränke mit Kohlensäure konsumieren, verringert sich der Mineralstoffgehalt im Zahnschmelz schneller, als unser Körper diese Stoffe ersetzen könnte. Deshalb ist es notwendig, Fluorid immer wieder zu ersetzen.

Zahnpasta mit oder ohne Fluorid? Für welche soll ich mich entscheiden?

Ist die Verwendung von Zahnpasta mit Fluorid sicher?

Wie die Einnahme von Vitaminen und Mineralstoffen übertrieben werden kann, so schadet auch, wenn man zu viel Fluorid aufnimmt.. Die Fluoridmenge in der Zahnpasta ist aber erwiesenermaßen auf einem  sicheren und effizienten Niveau. Eine negative Wirkung würde sich nur dann einstellen, wenn wir in einem Zuge 10 Tuben fluoridhaltige Zahnpasta verbrauchen würden.  Wenn wir sie aber vorschriftsmäßig anwenden,  ist es völlig unbedenklich.

Interessantes

Eine Tube Zahnpasta enthält im Allgemeinen 150 mg Fluorid. Zu einer schweren Vergiftung führt erst eine Dosierung von 1000 – 10000 mg.

Aber warum ist das Thema dann so umstritten?

Zusammenfassend kann man  sagen, dass der Fluoridgehalt  in der Zahnpasta generell als  sicher gilt. Doch es gibt noch die Debatte über die Aufnahme von Fluorid aus dem Wasser, dem Mundwasser, durch Lebensmittel und andere Quellen. In den letzten Jahren wurden viele wissenschaftliche  Studien zu diesem Thema durchgeführt, und man kann im Internet diesbezüglich  sehr  widersprüchliche Informationen lesen und hören. Die Experten sind sich jedoch einig, und auch die Studien beweisen, dass bei der  Kariesprophylaxe die Verwendung  fluoridhaltiger Zahnpasta sicherer und effizienter ist als die von fluoridfreier Zahnpasta.

Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns!

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